ZOE
Zeitschrift Organisations Entwicklung
Stand: April 2019

In 'Meine Akten' einfügen

ZOE vom 15.04.2019, Heft 02, Seite 67 - 72, ZOE1300666
OrganisationsEntwicklung > Erfahrung > Aufsatz

Bereit für Selbstorganisation?

Bestandsaufnahme mit klugen Fragen

Sven Lübbers / Jaakko Johannsen

Sven Lübbers

Systemischer Berater bei der system worx Partnerschaftsgesellschaft. Kontakt: sven.luebbers@system-worx.com

Jaakko Johannsen

Mitgründer und Partner der system worx Partnerschaftsgesellschaft. Kontakt: jaakko.johannsen@system-worx.com

Als eine Art Meta-Werkzeug ermöglicht der Selbstorganisations-Readiness-Fragebogen Führungskräften und Teams eine Selbsteinschätzung ihres bisherigen Reifegrades. Mithilfe dieser Standortbestimmung können passende Werkzeuge und Methoden ausgewählt und gleichzeitig die Voraussetzungen für mehr selbstorganisiertes Arbeiten im Unternehmen oder Team geschaffen werden.

Artikel-Inhalt

  • Entwicklung des Fragebogens
  • Der Fragebogen als Teil von Veränderungsprozessen
  • Fünf Handlungsfelder, 23 Perspektiven
  • Zielgruppe
  • Anwendungsfälle
    • 1. Bearbeitung des Fragebogens mit einer einzelnen Führungskraft
    • 2. Bearbeitung des Fragebogens mit Teams
  • Fallstricke/Herausforderungen
    • Werkzeug
    • Einsatz
    • Fazit

Bei der Einführung von Formen selbstorganisierten Arbeitens im Rahmen von Agilität, New Work oder anderen Bestrebungen gibt es mannigfaltige Ansätze. Viele Unternehmen versuchen, Best Practice-Beispiele anderer Unternehmen zu kopieren und einzelne, erprobte Werkzeuge und Methoden selbstorganisierten Arbeitens (Scrum o. ä.) einzuführen. In der Beratungspraxis zeigt sich jedoch häufig, dass nicht alle Unternehmen, Teams und Mitarbeitende die nötigen Voraussetzungen besitzen, um diese Werkzeuge und Methoden nutzen zu können.

Anstatt weitere Best Practices zu verbreiten, geht es darum, Führungskräfte und Organisationen zu befähigen, sich Schritt für Schritt zu mehr selbstorganisiertem Arbeiten zu entwickeln. Das Ziel ist nicht die reine Umsetzung selbstorganisatorischer Praktiken, sondern die Schaffung einer anderen Haltung sowie die Befähigung von Organisationen, ihren eigenen Entwicklungsweg zu gehen.

Nicht anders als bei anderen Veränderungsprozessen ist Überforderung bei der Einführung

div
Der Volltext dieses Inhalts steht exklusiv Abonnenten zur Verfügung.
Top