ZOE
Zeitschrift Organisations Entwicklung
Stand: Januar 2019

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ZOE vom 15.01.2019, Heft 01, Seite 94 - 99, ZOE1290856
OrganisationsEntwicklung > Werkzeugkiste > Aufsatz

Werkzeugkiste (58): Lean Strategy

Maik Arensmann / Walter Dietl / Dr. Katrin Glatzel / Dr. Tania Lieckweg

Maik Arensmann

Seniorberater osb international. Kontakt: maik.arensmann@osb-i.com

Walter Dietl

Partner osb international. Kontakt: walter.dietl@osb-i.com

Dr. Katrin Glatzel

Partnerin osb international. Kontakt: katrin.glatzel@osb-i.com

Dr. Tania Lieckweg

Partnerin osb international. Kontakt: tania.lieckweg@osb-i.com

Gute Werkzeuge sind eine wichtige Voraussetzung für erfolgreichen Wandel. Trotzdem hängt das Gelingen komplexer Veränderungsprojekte weniger vom Werkzeug selbst als von dem Kontext ab, in dem es angewendet wird. Deshalb stellen wir in der Rubrik Werkzeugkiste interessante Methoden für die Praxis der Veränderungsarbeit anhand ihrer Geschichte, Spezifika und Anwendungszusammenhänge dar. Lean Strategy ermöglicht Strategiearbeit in Selbstorganisation mit einer gemeinsamen Erarbeitung von Vision, Purpose und Zielen.

Artikel-Inhalt

  • Kontext der Methode
  • Darstellung der Methode
    • Das Zukunftsbild einer Lean Strategy
    • Der Entwicklungsprozess einer Lean Strategy
    • Strategieumsetzung und der laufende strategische Managementprozess einer Lean Strategy
  • Fallstricke bei der Anwendung der Methode

Kontext der Methode

Durch die digitale Transformation stellt sich für viele Unternehmen die Frage, wie sie die Unsicherheit der Zukunft im Rahmen von Strategiearbeit bearbeiten können. Dabei ist die größte Herausforderung, gleichzeitig das heutige Geschäft zu sichern und in die digitale Welt aufzubrechen.

Zusätzlich erleben viele Organisationen heute einen massiven Veränderungsprozess hinsichtlich ihrer Strukturen und Prozesse. Sie experimentieren mit agilen Methoden sowie Organisations- und Führungsmodellen, die stärker auf Selbstorganisation abzielen. Innovation in Organisation und Führung ist gleichzeitig immer wieder Ausgangspunkt für neue Geschäfte und Geschäftsmodelle. Die Fähigkeit, beide Aspekte abzudecken, wird heute unter dem Schlagwort «Ambidextrie» diskutiert. Aufbauend auf der Unterscheidung von March (1991) zwischen «Exploitation» und «Exploration» haben Tushman und O’Reilly Ambidextrie beschrieben als eine Fähigkeit, gleichzeitig inkrementelle und diskontinuierliche Innovation

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