ZOE
Zeitschrift Organisations Entwicklung
Stand: Januar 2019

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ZOE vom 15.01.2019, Heft 01, Seite 46, ZOE1290828
OrganisationsEntwicklung > Gespräch > Interview

Fair Play (Langfassung)

Ein Gespräch mit Philipp Lahm über sein Wirken als Stifter und Unternehmer

Philipp Lahm

Philipp Lahm

Philipp Lahm ist einer der weltweit renommiertesten Fußballspieler: Er war von 2004 bis 2014 deutscher Nationalspieler und führte die Mannschaft als Kapitän 2014 in Brasilien zum Weltmeistertitel. Von 2011 bis 2017 war er Kapitän des FC Bayern München, der 2013 das Triple aus Deutscher Meisterschaft, DFB-Pokal und Champions League gewann.

Er ist Ehrenspielführer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft und Botschafter der Bewerbung des Deutschen Fußball-Bundes um die Ausrichtung der UEFA EURO 2024.

2007 gründete Philipp Lahm seine Stiftung für Sport und Bildung. Mit dieser ist er in Deutschland und Südafrika aktiv – hier geht es in allen Projekten um eine ganzheitliche und nachhaltige Erziehung.

Seit dem Ende seiner aktiven Fußballkarriere im Mai 2017 ist Philipp Lahm verstärkt unternehmerisch tätig: Er ist alleiniger Anteilseigner der Sixtus Werke Schliersee GmbH und mehrheitlicher Anteilseigner am Naturkosthändler Schneekoppe GmbH. Kontakt: info@philipp-lahm-stiftung.de

Philipp Lahm hat als Fußballspieler alle Titel gewonnen und galt trotzdem als sehr fairer Spieler. Kein einziges Mal in seiner Karriere wurde er vom Platz verwiesen. Auch in seinen Rollen als Stifter und Unternehmer ist es ihm ein Anliegen, die Werte eines fairen Miteinanders zu etablieren. Wie Philipp Lahm in seinen Führungsaufgaben außerhalb des Spielfelds wirkt und welche Erfahrungen er dabei aus dem Profi-Fußball nützen kann, hat unsere Redakteurin Dr. Brigitte Winkler mit ihm besprochen.

Philipp Lahm

ZOE: Herr Lahm, schon lange vor Ihrem Rücktritt als aktiver Fußballspieler und langjähriger Kapitän des FC Bayern Münchens und der deutschen Nationalmannschaft gründeten Sie die Philipp Lahm Stiftung, die zum Ziel hat, soziale Werte zu vermitteln und die Bildung von Kindern und Jugendlichen aus unterprivilegierten Verhältnissen zu fördern. Was möchten Sie mit Ihren Initiativen konkret bewirken?

Lahm: Ich möchte Kindern, die keine so privilegierte Kindheit hatten wie ich, etwas von meinem Glück abgeben. Ich hatte eine Familie, Freunde und einen Verein mit vielen Leuten, die sich um mich gekümmert haben. Ich weiß, dass nicht jeder das Privileg hat, so aufzuwachsen. Als Fußballprofi durfte ich viel Geld verdienen, und da hat man eine gesellschaftliche Verantwortung, der ich gerecht werden will. Daher habe ich diese Stiftung gegründet. Sie ist in den Bereichen Sport und Bildung, die mir sehr wichtig sind, mit Projekten in Deutschland und Südafrika tätig.

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