ZOE
Zeitschrift Organisations Entwicklung
Stand: Januar 2019

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ZOE vom 15.01.2019, Heft 01, Seite 5, ZOE1290792
OrganisationsEntwicklung > Gespräch > Interview

Responsible Leadership (Langfassung)

Führungsverantwortung umfasst gesellschaftliche Verantwortung

Markus Hipp

Markus Hipp

Markus Hipp ist seit 2006 Vorstand der BMW Foundation Herbert Quandt. Nach seinem Philosophiestudium bei den Jesuiten in München unterrichtete er als Stipendiat der Robert Bosch Stiftung zwei Jahre an den Universitäten Budweis und Brünn in der Tschechischen Republik. 1996 gründete er mit Freunden den Verein MitOst, der sich für Kulturaustausch, zivilgesellschaftliches Engagement und nachhaltige Stadtentwicklung in Mittel-, Ost- und Südosteuropa einsetzt. Nach ersten Berufserfahrungen im Vertriebs- und Verlagswesen wurde Markus Hipp 1998 Assistent der Geschäftsführung in der Robert Bosch Stiftung, für die er von 2000 bis 2006 den Programmbereich Mittel-, Ost- und Südosteuropa mitgestaltete und ab 2002 das Berliner Büro der Stiftung aufbaute.

Zusammen mit der Stifterin Helga Breuninger entwickelte er den „Campus Paretz“ für soziale Innovationen. Neben seiner beruflichen Tätigkeit engagiert sich Markus Hipp pro bono in zahlreichen Organisationen und sozialen Unternehmen wie z. B. dem globalen Netzwerk der Impact Hubs oder bei Deutschlands größter Spendenplattform Betterplace.org. Kontakt: markus.hipp@bmw-foundation.de

ZOE-Redakteurin Dr. Brigitte Winkler spricht mit Markus Hipp, Vorstand der BMW Foundation Herbert Quandt, über die gesellschaftliche Verantwortung von Führungskräften und wie die Stiftung Responsible Leadership unterstützt.

Markus Hipp

ZOE: Herr Hipp, ein Schwerpunkt der Stiftungsarbeit der BMW Foundation Herbert Quandt ist es, ein weltweites Netzwerk von Führungspersönlichkeiten zu etablieren, die ihre gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen und sich als Responsible Leaders für eine friedliche, gerechte und nachhaltige Zukunft einsetzen. Was ist aus Ihrer Sicht das Besondere Ihres Ansatzes?

Hipp: Wir fokussieren uns als Stiftung explizit auf die Zielgruppe Führungskräfte in der Mitte ihrer Karriere, weil wir bei diesen einen bedeutsamen Hebel für Veränderungen sehen. In dieser Lebensspanne tragen unserer Erfahrung nach viele Führungskräfte beruflich und privat viel Verantwortung und sind sehr beschäftigt. Daher muss man gut sondieren, was zeitlich möglich ist und wo und wie Impulse für eine bessere Zukunft ansetzen können. Das können Veränderungen im eigenen beruflichen oder privaten Kontext sein, wobei der Impuls dafür in der Führungskraft selbst entsteht und zur jeweiligen Lebensphase passen

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