ZOE
Zeitschrift Organisations Entwicklung
Stand: Oktober 2018

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ZOE vom 15.10.2018, Heft 04, Seite 76 - 79, ZOE1282170
OrganisationsEntwicklung > Erfahrung > Aufsatz

Erfolgreich im Ökosystem positionieren

Denis Krechting, M. Sc. / Prof. Dr. Julian Kawohl

Denis Krechting, M. Sc.

Projekt Manager und Doktorand am FIR an der RWTH Aachen. Kontakt: denis.krechting@fir.rwth-aachen.de

Prof. Dr. Julian Kawohl

Professor für Strategisches Management an der HTW Berlin. Kontakt: Julian.Kawohl@HTW-Berlin.de

Telekommunikationskonzerne bieten ihren Kunden Entertainmentleistungen an, Versicherer positionieren sich im Bereich Wohnen und die amerikanischen Techplayer entwickeln Lösungen für die Bereiche Mobilität und Gesundheit. So hat Amazon kürzlich die Übernahme der US-Versandapotheke PillPack beschlossen und zudem angekündigt, eine eigene Krankenkasse gründen zu wollen. Traditionelle Branchengrenzen gehören der Vergangenheit an – Unternehmen positionieren sich zunehmend in so genannten bedürfnisbezogenen Ökosystemen (Ecosystems).

Artikel-Inhalt

  • Life Areas umfassen Bedürfnisse
  • Beitrag und Position im Ökosystem
  • Konsistente Strategien und Positionierung erarbeiten
  • Anwenden und neue Leistungen im Ökosystem anbieten
  • Zusammenfassung und Ausblick

Die Sichtung der einschlägigen Management-Literatur zeigt, dass die traditionellen Managementkonzepte nur bedingt dabei helfen können, kundenzentriert die eigene Positionierung im Ökosystem zu bestimmen. Des Weiteren folgen die gängigen Konzepte des klassischen Strategieentwicklungsprozesses einem Top-Down-Vorgehen, welches i. d. R. mit langen Zeithorizonten verbunden ist. Sowohl die Startup-Szene, als auch die erfolgreichen Digitalplayer demonstrieren, dass Unternehmen auch und gerade in der strategischen Positionierung bedürfnisorientiert vorgehen sollten.

Aktuelle Ansätze kommen dabei an ihre Grenzen, da diese nicht in der Lage sind, strukturiert und nutzerzentriert die Positionierung im Ökosystem von Unternehmen umfassend zu analysieren und hieraus konkrete Positionierungsalternativen transparent zu machen. Da die Leistungen von Unternehmen zunehmend an konkreten Bedürfnissen und Wertversprechen hängen, muss sich sowohl der Strategieprozess, als auch die Arbeits- und Denkweise der Unternehmen

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