ZOE
Zeitschrift Organisations Entwicklung
Stand: April 2018

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ZOE vom 15.04.2018, Heft 02, Seite 6 - 14, ZOE1267386
OrganisationsEntwicklung > Fallklinik > Aufsatz

Co-Kreation in Multi-Akteurs-Prozessen

Eine Fallstudie zur Nutzung der Theorie U

Claus-Bernhard Pakleppa / Dr. Brigitte Schwinge / Olaf Köster-Ehling

Claus-Bernhard Pakleppa

Geschäftsführender Gesellschafter p4d | partnership for development GmbH Bonn. Kontakt: pakleppa@p-4-d.org

Dr. Brigitte Schwinge

Gesellschafterin und Senior Consultant p4d | partnership for development GmbH Bonn. Kontakt: schwinge@p-4-d.org

Olaf Köster-Ehling

Vorstand, Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft, Bonn. Kontakt: o.koester-ehling@montag-stiftungen.de

Dieser Artikel beschreibt den Prozess der Dialog- und Strukturentwicklung im Rahmen eines regionalen Multi-Akteurs-Prozesses (MAP) im Bereich der sonderpädagogischen Förderung und Inklusion und erläutert zentrale Stellschrauben und Stolpersteine der Prozessbegleitung sowie Chancen und Risiken des zugrunde liegenden Ansatzes der Theorie U.

Artikel-Inhalt

  • Einleitung
  • Ausgangssituation
  • Theorie U als Ansatz für die Prozessbegleitung
  • Vorgehen
    • Etablierung einer Projektstruktur
    • Theorie U in der Umsetzung der Prozessschritte
  • Erzielte Resultate
  • Was bleibt
  • Resümee zur Nutzung der Theorie U in der Beratungspraxis
  • Fallklinik zur Co-Kreation in Multi-Akteurs-Prozessen

Einleitung

Wie kann es gelingen, an der Schnittstelle von Zivilgesellschaft und öffentlichem Bereich einen regionalen Multiakteurs-Prozess so aufzusetzen, dass die Interessen und Ressourcen der Beteiligten angemessen berücksichtigt sind? Wie kann dabei zugleich ein neues gemeinsames Denken und Handeln entwickelt werden, so dass alle Akteure nachhaltig an einem Strang ziehen? Wie können Entscheidungen gemeinsam so getroffen werden, dass sie die das Handeln nachhaltig leiten? Und inwiefern kann eine Theorie die Prozessbegleitung dabei unterstützen, das Akteurssystem voranzubringen?

Die Inklusion von Kindern- und Jugendlichen mit sonderpädagogischem Förderungsbedarf in Regelschulen ist seit Inkrafttreten der UN Menschenrechtskonvention «Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen» im Jahr 2008 hochaktuell und für die Betroffenen brisant. Im hier beschriebenen MAP-Vorhaben sollten zivilgesellschaftliche und öffentliche Akteure dabei unterstützt werden, das Thema Inklusion

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