ZOE
Zeitschrift Organisations Entwicklung
Stand: Juli 2017

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ZOE vom 15.07.2017, Heft 03, Seite 79 - 82, ZOE1242544
OrganisationsEntwicklung > Erfahrung > Aufsatz

Spannungsfelder der Corporate Creativity

Einflüsse des Arbeitsumfelds auf die organisationale Kreativität

Prof. Dr. Carsten Deckert

Prof. Dr. Carsten Deckert

Professor für Innovations- und Produktionsmanagement, Hochschule Düsseldorf. Kontakt: carsten.deckert@hs-duesseldorf.de

Die Definition von Kreativität basiert auf einer Spannung aus Originalität und Effektivität. Der Beitrag untersucht die Auswirkungen dieser Spannung auf ein kreativitätsförderliches Arbeitsumfeld. Veranschaulicht werden diese Spannungsfelder und die anzustrebende Balance mit dem so genannten Wertequadrat.

Artikel-Inhalt

  • Corporate Creativity
  • Arbeitsumgebung und Kreativität
  • Spannungsfelder der Corporate Creativity
  • Fazit

Corporate Creativity

Gemäß Runco & Jaeger (2012) ist die Standarddefinition der Kreativität, die in der Forschung häufig verwendet wird, zweigeteilt und enthält die beiden komplementären Kriterien Originalität und Effektivität (vgl. Abbildung 1). Auf der einen Seite sollen kreative Ideen einen gewissen Neuheitsgrad besitzen; sie sollen andersartig und originell sein und sie sollen uns überraschen, weil sie unerwartet und vielleicht sogar unvorstellbar sind. Auf der anderen Seite sollen kreative Ideen auf bestehendem Wissen aufbauen, d. h. sie sollen angemessen, nützlich und wertvoll sein. Bei Produkten von Unternehmen steht hier insbesondere die kreative Lösung von Problemen im Vordergrund.

Abbildung 1: Originalitäts-Effektivitäts-Dualismus der Kreativität (in Anlehnung an Runco & Jaeger 2012)

In Anlehnung an den Welle-Teilchen-Dualismus des Lichtes könnte man auch von einem Originalitäts-Effektivitäts-Dualismus der Kreativität sprechen. Diese beiden Kriterien finden sich dann auch

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