ZOE
Zeitschrift Organisations Entwicklung
Stand: Januar 2015

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ZOE vom 01.01.2015, Heft 01, Seite 88 - 93, ZOE0689791
OrganisationsEntwicklung > Werkzeugkiste > Aufsatz

Werkzeugkiste: 42. Die Sweet Spot Methode: Innovation in der Exklusivzone

Martin J. Eppler

Prof. Dr. Martin J. Eppler, Redakteur der OrganisationsEntwicklung, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Medienund Kommunikationsmanagement (MCM) an der Universität St. Gallen Kontakt: martin.eppler@unisg.ch

Die einfache Analyse- und Kreativitätstechnik setzt das eigene Angebot zu den Bedürfnissen der Kunden und den Angeboten der Konkurrenz in Beziehung. Sie unterstützt zudem bei der Ideenfindung und -dokumentation.

Die Rubrik Werkzeugkiste bietet keine einfachen Patentlösungen für komplexe Interventionsprobleme, sondern verdeutlicht Kontext und Anwendungsspezifika von interessanten Methoden für die Beratungsund Veränderungsarbeit. Die Verantwortung liegt beim Anwender selbst, in welcher Dosierung, zu welchem Zeitpunkt und mit welch eigener Kompetenz und Sicherheit er/sie das Instrument einsetzt. Kontext der Methode Diese einfache Analyseund Kreativitätstechnik geht zurück auf eine Idee der beiden Harvard Professoren Collis und Rukstad. Diese definieren den sogenannten strategischen «Sweet Spot» als Schnittfläche zwischen Kundenbedürfnissen und eigenen Leistungen, die von der Konkurrenz nicht erbracht werden (können). Wir sollten also vor allem solche Angebote, Produkte und Dienstleistungen erfinden, die von der Konkurrenz nicht oder nur schwer imitiert werden können und die wichtige (bestehende oder zukünftige) Kundenbedürfnisse befriedigen. Dies ist aber nun wirklich keine neue Erkenntnis, werden

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