ZOE
Zeitschrift Organisations Entwicklung
Stand: Juli 2013

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ZOE vom 01.07.2013, Heft 03, Seite 88 - 92, ZOE0600464
OrganisationsEntwicklung > Werkzeugkiste > Aufsatz

Werkzeugkiste: 36. Imaginationen

Volker Kiel / Eric Lippmann

Das Hervorrufen innerer, mentaler Bilder kann — z.B. bei geführten Fantasiereisen — individuelle und gruppenorientierte Veränderungsprozesse unterstützen. Welche Fähigkeiten in welchen Entwicklungsphasen damit besonders gefördert werden können, zeigen Praxisbeispiele aus Teamentwicklungs- und Veränderungsprozessen.

Der Einsatz von Imaginationen ist eine ressourcenorientierte, experimentelle Methode, die sich gut im Einzelcoaching und in der Beratung von Teams einsetzen lässt (Kiel 2013b). Unter Imagination verstehen wir innere, mentale Bilder, die von den Coachees bewusst aktiviert werden können. Wir unterscheiden zwischen der Imagination im Sinne von bewusster Visualisierung durch den Coachee selber und der durch den Coach geführten Imagination als Phantasiereise. Nach Jung sind Imaginationen als Mittler zwischen Bewusstem und Unbewusstem einzustufen. Daher eignen sie sich in besonders wertvoller Art und Weise dazu, neue Potenziale in sich selbst zu entdecken bzw. sich mit vorhandenen Ängsten und Unsicherheiten auseinanderzusetzen. Imaginative Verfahren können vor dem Hintergrund der Phasen ganzheitlicher Entwicklung in Anlehnung an Pamela Levin (vgl. Levin 1988) inhaltlich begründet entworfen und ressourcenorientiert eingesetzt werden. Die hier beschriebenen Phasen eignen sich gut, um individuelle

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