ZOE
Zeitschrift Organisations Entwicklung
Stand: Juli 2012

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ZOE vom 01.07.2012, Heft 03, Seite 44 - 48, ZOE0483427
OrganisationsEntwicklung > Gespräch > Schwerpunkt > Interview

Das Prinzip Vorläufigkeit als Brücke zur Akzeptanz

Aus innerer Überzeugung Lernen von leidenschaftlichen Organisationen - Gespräch mit Ingar Brueggemann über globales Veränderungsmanagement und echte Überzeugung

Ingar Brueggemann

Ingar Brueggemann, Langjährige Mitarbeiterin in leitender Funktion bei der Weltgesundheitsorgani sation (WHO) in Genf und New York. Von 1995 bis 2002 Generaldirektorin der International Planned Parenthood Federation (IPPF) in London. Heute stellv. Vorsitzende der Rotarian Actiongroup for Population and Development (RFPD). Kontakt: ingarbrue@netscape.net

Erfahrungen und Erfolgskriterien zur Gestaltung länderübergreifender Veränderungsprozesse.

Institutionen wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) oder die International Planned Parenthood Federation (IPPF) formulieren Forderungen für globale Veränderungsprozesse und versuchen sie in den Ländern dieser Welt durchzusetzen: eine bessere Gesundheitsversorgung, wirksamere Familienplanung und einige andere Themen stehen im Fokus. Solche Institutionen sind Bindeglieder zwischen den Betroffenen und staatlichen Interessen. Wie gelingt es ihnen aber, länderübergreifende Veränderungen tatsächlich herbeizuführen? Ingar Brueggemann hat viele Jahrzehnte lang Führungserfahrungen in diesen Organisationen gesammelt. Im OE-Gespräch gibt sie uns einen Einblick. OE: Frau Brueggemann, was braucht man, um in Institutio nen wie der WHO und ähnlichen Organisationen erfolgreich zu führen? Brueggemann: Was ich bereits zu Beginn meiner Karriere bei der «Deutschen Stiftung für Entwicklungsländer» gelernt ha be, ist, dass die erfolgreiche Wahrnehmung von Führungsauf gaben bestimmte menschliche Eigenschaften

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