ZOE
Zeitschrift Organisations Entwicklung
Stand: Januar 2012

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ZOE vom 01.01.2012, Heft 01, Seite 24 - 31, ZOE0464997
OrganisationsEntwicklung > Erfahrung > Schwerpunkt > Aufsatz

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Unternehmen Vertrauen - Zwischen Freiraum und Kontrollzwang - Wie entsteht Vertrauenswürdigkeit?

Brigitte Winkler

Dr. Brigitte Winkler ist Partnerin bei A47 Consulting, Beratung für Unternehmensentwicklung und Managementdiagnostik in München und Redakteurin der Zeitschrift «OrganisationsEntwicklung». Kontakt: brigitte.winkler@a47-consulting.de

Welche Dimensionen führen zur Wahrnehmung von Personen als vertrauenswürdig?

Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Mitarbeitern und Führungskräften ist für viele Organisationen ein erstrebenswertes Ziel. Das deutsche Arbeitsrecht definiert sogar das ungestörte Vertrauen zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern als wichtige Grundlage eines Arbeitsverhältnisses. In diesem Artikel wird der Frage nachgegangen, welche Dimensionen wichtig sind, damit jemand als vertrauenswürdig gilt und auf was Führungskräfte achten sollten, um mit ihrer Vertrauenswürdigkeit eine Basis für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zu etablieren. Müsste jegliche Form von Kooperation über Verträge geregelt werden, würde das die Wirtschaft lahmlegen. In unzähligen Leitbildern wird die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwi schen Mitarbeitern und Führungskräften als wichtiger Wert und erstrebenswertes Ziel propagiert. Vertrauensbildung ist je doch ein komplizierter Prozess. Eine Binsenweisheit beschreibt, dass der Aufbau von Vertrauen viel Zeit kostet (e.g. Lewicki & Wiethoff, 2000), ein Vertrauensbruch

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