ZOE
Zeitschrift Organisations Entwicklung
Stand: April 2005

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ZOE vom 01.04.2005, Heft 02, Seite 70 - 73, ZOE0300336
OrganisationsEntwicklung > Werkzeugkiste > Aufsatz

Werkzeugkiste: 3. Projektarchitektur

Caspar Fröhlich

Veränderungprozesse brauchen eine sinnvolle Einbindung der Betroffenen ebenso wie eine prozessorientierte Planung von Interventionsabfolgen. Caspar Fröhlich erläutert die Gestaltung einer Projektarchitektur, die bei der Bewältigung der komplexen Prozessdynamik wirksam unterstützt, und zeigt auf, worauf man dabei achten sollte.

Kontext der Methode Der Begriff der «Projektarchitektur» ist ein zentraler Begriff aus dem Methodenkoffer der systemischen Beratung. Dieser massgeblich durch die «Neuwaldegger» Schule um R. Königswieser und A. Exner mitgeprägte Beratungsansatz beschreibt die Gesamtkonzeption der zentralen Gestaltungselemente und grundsätzlichen Interventionsabfolgen, welche im Rahmen eines umfassenden Veränderungsprojektes angewendet werden. In diesem Sinne stellt sie eine Art «Landkarte des Wandels» dar. Der metaphorische Ausdruck der «Architektur» soll zum Ausdruck bringen, dass es darum geht, sachlich und zeitlich aufeinander abgestimmte «Räume» zu schaffen, in denen die wesentlichen Beteiligten im Projekt auf geeignete Art interagieren können. Auf diese Art eröffnet die Projektarchitektur Möglichkeiten und Entwicklungsräume, in denen «Unterschiedlichstes» passieren kann (R. Königswieser, A. Exner 1998). Das Spezifische an einer Projektarchitektur liegt im Unterschied zum klassischen (eher technisch

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