ZOE
Zeitschrift Organisations Entwicklung
Stand: April 2005

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ZOE vom 01.04.2005, Heft 02, Seite 52 - 61, ZOE0300334
OrganisationsEntwicklung > Beitrag > Schwerpunkt > Aufsatz

Soziale Vergleichsprozesse in krisenhaften Zeiten

Wolfgang Grunwald

PROF. DR. WOLFGANG GRUNWALD, Universität Lüneburg, Institut für Sozialwissenschaften, Berater und Trainer in Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung seit 1986 Sonnenberg 37 D-21227 Bendestorf Fon 0049-4183-6878 E-mail: grunwald@unilueneburg.de

Demotivation, Enttäuschung und Angst prägten in den letzten Jahren die Stimmung vieler Arbeitnehmer. Doch was sind die Massstäbe, an denen sich ihre Empfindungen ausprägen und wie können Führungskräfte Mitarbeiterunzufriedenheit besser erkennen? Wolfgang Grunwald analysiert die sozialen Vergleichsprozesse und leitet daraus Konsequenzen für die betriebliche Praxis ab.

Die seit einigen Jahren anhaltende, äusserst fragile Wirtschaftslage spiegelt sich in der Stimmung vieler Arbeitnehmer und somit im Betriebsklima: Verunsicherung, Demotivation, Ärger, Wut, Enttäuschung, Misstrauen und Angst machen sich breit. Den Führungskräften obliegt es ­ sofern sie nicht selbst betroffen sind ­ im Sinne der Fürsorgepflicht die ihnen anvertrauten Mitarbeiter/innen zu schützen und ihnen dadurch ein psychophysisches Gleichgewicht zu ermöglichen. Hierzu werden einige praxisrelevante Erkenntnisse aus der Sozialund Organisationspsychologie vorgestellt. Wolfgang Grunwald Soziale Vergleichsprozesse in krisenhaften Zeiten Wie Führungskräfte ihre Mitarbeiter/innen besser verstehen können Wirtschaft und Gesellschaft in Deutschland befinden sich im krisenhaften Umbruch: Das anzustrebende Neue ist vage, ungewiss und risikobehaftet, während das Alte ­ mit allen gewohnten Vorund Nachteilen ­ den gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen nicht mehr gewachsen zu sein scheint.

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